TTV Altfinnentrop

Ein Held namens Kempi-Schalempi


Was für eine Dramatik im letzten Hinrunden-Spiel der ersten Mannschaft gegen den direkten Verfolger Aue Wingeshausen! Beim Stand von 8:6 trat Ersatzmann Kempi-Schalempi an den Tisch. Und drei Sätze später wurde er als Held des Abends gefeiert. Dieser Kerl ist wirklich immer für eine Überraschung gut. Nach seinem letzten Einsatz verblüffte er bereits nach dem Spiel die Pokerchamps der ersten Mannschaft mit seinem Harakiri-Poker, das ihm letztlich auch die meisten Chips bescherte und dieses Mal zeigte er im entscheidenden Einzel Nerven aus Drahtseilen und holte den Punkt zum 9:6-Endstand.
Dieses 3:0 über Aues Stammspieler Carsten Dickel (Bilanz immerhin 5:9) ersparte ein Gipfeltreffen im Abschlussdoppel, wo sich die bisher ungeschlagenen Spitzendoppel beider Teams, sprich Schlinki/Schulzi und Koch/Koch, gegenüber gestanden hätten. Das wäre sicherlich ein ganz enges Ding geworden, wenngleich Schlinki/Schulzi schon den ersten Satz gewonnen hatten _ umso besser, dass Kempi-Schalempi schon vorher den Sieg eingetütet hatte.
Zuvor war das Spiel an Spannung kaum zu überbieten. Schlinki/Schulzi bewältigten ihre Aufgabe gegen Schmidt/Gleissner souverän, Hucke/Kempi hatten erwartungsgemäß gegen Koch/Koch keine Chance. Wichtig war, dass Vossi/Pesi das Doppel drei in fünf Sätzen gegen Thamke/Dickel holen konnten.
An den Paarkreuzen gab es im Anschluss Punkteteilungen. Schlinki fertigte Dirk Koch ab, Schulzi vergab eine 2:1-Satzführung gegen Christoph Koch, Hucke machte Gleissner lang, Vossi verlor in vier Sätzen gegen Schmidt, Pesi dominierte Dickel und Kempi kam mit den Angaben von Thamke nicht klar und verlor in drei Sätzen. Ein Punkt Führung also zur Halbzeit.
Ähnlich eng verlief zunächst auch der zweite Einzeldurchgang: Schlinki verlor zwar unerwartet deutlich gegen Christoph Koch in drei Sätzen, dafür punktete Schulzi in vier Sätzen gegen Dirk Koch. In der Mitte das gleiche Bild: Hucke gewinnt in vier, Vossi verliert in vier Sätzen. Den Sieg brachte letztlich unser hinteres Paarkreuz, dass in dieser Phase nicht nur einen, sondern zwei Punkte beisteuern konnte. Pesi knackte auch den bislang so stark spielenden Thamke (Bilanz 10:4) und Kempi sorgte wie beschrieben für den neunten Punkt.
Der zweite Platz ist damit nach der Hinrunde sicher. Wie eng es in der Liga zugeht, konnte man am letzten Spieltag sehen, als Aue den Tabellenführer Netphen schlug und Verfolger Lennestadt sich zu einem 9:6 gegen den Tabellenachten aus Ennest mühte. Die Spitzengruppe bleibt also zum Start der Rückrunde sehr dicht zusammen. Jetzt heißt es, Daumen drücken, dass Kai-Bodo seine Knieverletzung gut auskuriert und im nächsten Jahr wieder angreifen kann.

 

 

Wenden II weggeputzt, im Pokal ausgeschieden

In der Liga läuft es für unsere Erste weiterhin nach Maß. Mit nur einer Niederlage gegen Tabellenführer Netphen V stehen wir derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Wenden II, die dem Ligaprimus ein 8:8 abtrotzen konnten, hätte für unsere Erste sicher zu einem Stolperstein werden können. Doch es kam ganz anders.
Ein an diesem Tag überragendes Doppel 1 mit Schlinki/ Kai-Bodo fertigte Lewandowski und Bianca Bexten ab, während Schulzi und Pesi am Nebentisch einen 2:0-Satzvorsprung gegen Wurm/Oster noch aus der Hand gaben. Was folgte, war ein beeindruckender Lauf unserer Akteure. Hucke/ Vossi brauchten nur drei Sätze gegen Hausmann/ Menne, ebenso wie Schlinki im ersten Einzel. Beim 11:5, 11:5 und 11:3 ließ er Lewandowski nicht den Hauch einer Chance. Das vom Spielstand knappste Spiel des Tages lieferte sich Schulzi gegen Wendens Spitzenspieler Wurm. Nach 12:10 im vierten Satz war das Duell zugunsten des TTV Altfinnentrop gelaufen. Hucke siegte nach anfänglichem Satzverlust souverän gegen Bianca Bexten, Kai-Bodo, Vossi und Pesi behielten jeweils in vier Sätzen gegen Oster, Menne bzw. Hausmann die Oberhand und Schlinki machte in drei Sätzen gegen Wurm den Deckel zum überraschend deutlichen 9:1-Erfolg drauf.

Nicht so erfolgreich konnten wir das Pokal-Viertelfinale gegen den CVJM Siegen gestalten. Die Gäste aus der Kreisliga Gruppe 2 waren mit ihren Brettern eins, zwei und vier nach Bamenohl gekommen, wir stellten mit Schlinki, Schulzi und Vossi eine schlagkräftige Truppe dagegen. Etwas überraschend ging aber schon das Auftaktspiel an die Gäste, nachdem Schlinki in vier Sätzen gegen den gut aufspielenden Rindsdorf das Nachsehen hatte. Dafür gab es auch am anderen Tisch eine Überraschung: Schulzi knackte in vier Sätzen Siegens Spitzenmann Klink. Weil Vossi gegen Georg verlor und weil Schlinki und Schulzi im Doppel längst nicht an ihre tolle Leistung gegen Netphen anknüpfen konnten und in fünf Sätzen verloren, hatten die Siegener bereits für eine Vorentscheidung gesorgt. Schlinki konnte die Gesamtniederlage zunächst noch abwehren, als er gegen Klink gute Moral bewies und sich nach Rückständen immer wieder zurückkämpfte und am Ende mit 11:9 im Fünften gewann. Vossi am Nebentisch hatte weniger Glück. Er kämpfte sich gegen Rindsdorf in den fünften Satz, ging hier nach 5:7 mit 9:7 in Führung und gab das Spiel letztlich doch noch mit vier aufeinander folgenden leichten Fehlern aus der Hand. Damit stand die 2:4-Niederlage fest. Jetzt wird unsere Erste ihren Fokus vollständig auf die Meisterschaft legen.

 


Die Vermöbelungstour geht weiter

Unsere Erste ist im Moment nicht aufzuhalten. Nach dem deutlichen 9:1-Auftaktsieg gegen Dahl triumphierten wir auch beim TuS Erndtebrück mit 9:4, um nur drei Tage später einen sensationellen Pokalauftritt gegen den Meisterschaftsfavoriten TTG Netphen V abzuliefern. Aber der Reihe nach:
Gegen Erndtebrück begann alles mit einem genialen Doppelplan, den sich unser Masterbrain Hucke ausgedacht hatte und von dem er und sein Doppelpartner Vossi so überzeugt waren, dass sie die Ausrichtung einer Party darauf verwetteten. Mindestens mit 2:1 wollte man aus den Doppeln kommen, doch weil Hucke und Vossi gegen Dickel und Völkel ihre Pflichtaufgabe nicht erfüllte und eher sang- und klanglos untergingen, ging der Plan nicht auf, weil auch Schlinki mit Amme das Doppel 1 mit Frank und Strohmann nicht knacken konnte. Schulzi und Reiner hielten die Erste mit einem sicheren 3:0 im Rennen.
 Was folgte, waren lediglich zwei Einzelniederlagen: Schulzi musste sich Frank geschlagen geben und Ersatzmann Stefan Amme verlor bei seiner Premiere im TTV-Trikot in drei Sätzen. Ansonsten punkteten Schlinki (2), Hucke (2), Vossi (2), Schulzi (1) und Reiner (1). Sieg gegen Erndtebrück und eine Party von Hucke und Vossi - Tischtennisherz, was willst du mehr!?

Im ersten Pokalauftritt stand dann die Befürchtung im Raum, dass die Vermöbelungstour zu Ende gehen konnte. Netphen V ist Tabellenführer, zählt zu den besten Mannschaften in unserer Gruppe und hatte mit Klein, Roth und Meier ein starkes Trio aufgestellt. Schlinki, Schulzi und Hucke (in seinem ersten Pokalauftritt seit zehn Jahren) stellten sich dagegen - und sollten für eine faustdicke Überraschung sorgen. Schulzi musste sich zum Auftakt gegen Netphens Spitzenspieler Klein geschlagen geben; Schlinki und Hucke siegten in vier Sätzen. Es folgte das vorentscheidende Doppel, in dem sich Schlinki und Schulzi mit Klein und Roth sehenswerte und packende Ballwechsel lieferten. Sinnbildlich für diese hochklassige Partie waren die beiden letzten Punkte, als Schlinki einen gegnerischen Aufschlag beim Stand von 15:15 im fünften Satz phantastisch auf die Platte flippte und beim Matchball viermal hintereinander gegenzogen wurde, ehe die Netphener verschlugen. Das war das entscheidende 17:15!
 Ein Einzelsieg fehlte noch zum Sieg, und es hing jetzt alles an Schlinki, weil Hucke bereits das nachfolgend gewertete Spiel gegen Roth verloren hatte und es bei Schulzi gegen Meier nach 0:1-Satzrückstand auch nicht gut aussah. Schlinki knöpfte parallel nahtlos an seine bisherigen guten Leistungen an und bezwang Klein letztendlich dank toller Bälle mit 11:8 im fünften Satz. Damit war Schlinki an drei von viert Punkten beteiligt und feierte diesen Sieg mit seinen Teamkollegen während der Rückfahrt bei altbekannten Willingen-Partyhits.

 

Erste „vermöbelt“ den SV Dahl

Das war doch mal ein Auftakt! Mit 9:1 besiegte (man könnte auch sagen: vermöbelte) die Erste zum Saisonauftakt den SV Dahl/Friedrichsthal. Dabei hatte Schlinki in der Begrüßung noch von einem engen Match gesprochen. Das wurde es am Ende auch deshalb nicht, weil der TTV in den entscheidenden Situationen die besseren Nerven zeigte.
 Lediglich eines von insgesamt sechs Fünf-Satz-Matches ging verloren. Das war direkt zu Beginn das Doppel von Schlinki und Kai-Bodo-Thomas gegen Hausen/Kappestein. Schulzi mit Pesi und Hucke mit Vossi gewannen ihre Fünf-Satz-Partien. Schlinki gewann das unangenehme Spiel gegen Schauerte in vier Sätzen, während Schulzi am Nebentisch einen 0:2-Satzrückstand drehte und im Tie-Break des Fünften gegen Hausen gewann. Ähnlich spannend war es zwischen Hucke und Martens. Hucke führte 2:0 in Sätzen und schon haushoch im dritten Satz, ehe er völlig den Faden verlor. Die Folge war der 2:2-Satzausgleich, doch im fünften Satz riss Hucke das Ruder wieder herum und siegte mit 11:8. Kai-Bodo-Thomas setzte sich anschließend gegen Lommel durch und Vossi brachte gegen Kappestein das fünfte Fünf-Satz-Match in Folge für die Altfinnentroper unter Dach und Fach. Pesi dominierte Bexten danach beim 3:0-Sieg nach Belieben und Schlinki holte gegen Hausen in vier Sätzen den Siegpunkt zum 9:1.
 Fazit: Alle starten mit einer positiven Einzelbilanz in die Saison. Am Freitag gehts nach Erndtebrück.

Auch die Zweite startete mit einem überzeugenden Sieg in die Saison. Beim 9:2 gegen Olpe II gaben lediglich Kempi-Schalempi und Kempi-Schalempi mit Christian im Doppel die Punkte ab. Ansonsten steuerten Pesi, Reinhard, Leon Segref, Sebastian Müller und Christian die Punkte zum Sieg bei. Das einzige Fünf-Satz-Match des Sieges lieferte sich dabei Christian, der 11:9 gegen Markus Mika gewann.
Im zweiten Spiel lief es dann schon wieder nicht mehr so gut. Zwölf (!) Leute sind für die Zweite aufgestellt, trotzdem bekam man nur fünf Leute für das Spiel gegen Gerlingen zusammen, was auch daran lag, dass die Jugend parallel ein Auswärtsspiel hatte. Erwartungsgemäß ging das Spiel, das eigentlich sichere Punkte versprach, damit mit 9:5 verloren. Uli D. punktete dabei doppelt, Kempi-Schalempi, Leon Hengesbach und Reinhard steuerten die restlichen Punkte für die Altfinnentroper bei.

 

Der Nachwuchs des TTV machte es der ersten Herren nach und gewannen in Berleburg mit 8:1.

 

 

 

 

 

 

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